Beitrags-Archiv für die Kategory 'Webprogrammierung'

GPS Ortung relevant für SEO?

Donnerstag, 3. November 2011 10:47

Für einen Kunden sollen 7 Geschäftsfahrzeuge mit GPS Ortung ausgestattet werden. Die Recherche brachte mich zu verschiedensten Anbietern. Üblicherweise starten die GPS Geräte pro Fahrzeug bei ca. 300 Euro netto, der Einbau muss selbst vorgenommen werden oder kann in der Werkstatt des Anbieters (die nicht immer ortsnah liegt) günstig durchgeführt werden. Dazu kommen laufende monatliche Kosten für die Datenverbindung, da das Gerät ja in einem bestimmten Intervall (z.B. alle 5, 30 oder 60 Sekunden) die aktuelle Position an den Server des Anbieters sendet. Dafür lassen sich einige Anbieter gerne 30 Euro im Monat bezahlen. So weit so gut. Rechnet man also mit entsprechend 7 Fahrzeugen, sind hier schnell 200 Euro monatliche Fixkosten angefallen – kein wirklich gutes Angebot, wie ich finde.

Wieder andere Anbieter werben mit “nur 1 Euro pro Tag für die Ortung” – da sind wir auch wieder bei den 30 Euro monatlichen Fixkosten – Anschaffung und Einbau der GPS Ortungsgeräte sind natürlich nicht enthalten.

Letzten Endes wurde ich aufmerksam auf mycarcontrol.de , welche anstatt 30 Euro monatlichen Fixkosten lediglich die Anschaffung (und optional den Einbau) der Geräte berechnen. Die Ortung muss natürlich dennoch mit einer SIM-Karte durchgeführt werden; hier überlässt mycarcontrol SIM-Karten von blau.de, welche bereits für die eigenen Geräte konfiguriert sind. Dadurch, dass die SIM-Karte nun in Händen des Kunden liegt, hat er selbst die Kontrolle über die Kosten. Diese liegen bei ca. 2-3 Euro monatlich für die Datenverbindung. Das finde ich wirklich fair und möchte nach langer Recherche daher meine Empfehlung für diesen Service aussprechen. Wer möchte, kann sich unter track.mycarcontrol.de mit Benutzer “demo” und Passwort “demo” das Portal ansehen.

Doch worauf möchte ich damit hinaus? Ich denke, dass solche Ortungsgeräte oder auch fest in Fahrzeugen verbaute Navigationssysteme Entwicklern die Möglichkeit geben, Inhalte im Web noch genauer auf die Interessenten zuzuschneiden. Landingpages gehören ja heutzutage nicht mehr zu den großen “Oh!” und “Ah!”s sondern sind vielmehr ein beinahe schon lästiges Instrument, welches es halt auf jeden Fall zu bedienen gilt. Doch warum sollten Landingpages eigentlich nicht ebenso dynamisch agieren? Ich spreche jetzt nicht davon, hunderte Landingpages automatisiert durch einen Textpool mit Zufallsgenerator erstellen zu lassen, um mit wenig Aufwand objektiv viel Inhalt zu generieren – mal davon abgesehen, dass Duplicated Content vorprogrammiert ist. Ich denke auch nicht nur an tageszeitgesteuerte Textausgaben, welche möglicherweise ein Angebot des Tages “nur noch 30 Minuten lang” anpreisen. Vielmehr denke ich an die Möglichkeit, den Standort des (heutzutage immer mobileren) Benutzers im Web zu erfassen und über ein intelligentes Backend passende Inhalte zu liefern, die für den Besucher der Webseite tatsächlich einen Mehrwert darstellen. Stellen wir uns ein Portal vor, in welchem man seinen Wohnort einträgt, beispielsweise München, so wird der Inhalt (z.B. Veranstaltungen, Konzerte, etc.) sicher immer dann interessant für mich sein, wenn ich mich in München aufhalte. Ändert sich aber mein Standort, da ich mit dem Auto für 4 Tage nach Brandenburg zu einer Tagung fahre, so bekommt das Portal es nicht mit und zeigt mir nach wie vor Inhalte aus München – in dem Moment ist mir das relativ egal, was dort passiert. Der Mehrwert bestünde darin, automatisch zu erkennen, dass sich meine Position verändert hat und entsprechend zielgerichtet auf meinen aktuellen Standort Inhalte abzubilden.

Klar, technisch ist das alles machbar und wurde sicher auch schon umgesetzt – doch welches Instrument bedient man, um Suchmaschinen diese ortsbezogenen Inhalte gefiltert darzustellen? Ich bin der Meinung, dass hierfür die Landingpages als Instrument sicher nutz- und sinnvoll sind, doch darüber hinaus denke ich, dass es für diese Inhalte ein spezielleres, mit mehr Relevanz gewichtetes Instrument geben sollte, um den lokalen Mehrwert herauszustellen und diesen auch effektiv an Suchmaschinen zu kommunizieren. Ob dafür eine Art News-Channeling mit Geo-Position und “standout” Feature genügt?

So viel zu den Gedanken meiner letzten Autofahrt, ich freue mich auf eure Ideen/Anregungen/Kritik/Kommentare.

Thema: Duplicated Content, GPS, mobile Endgeräte, Online Marketing, SEO, Standort, Suchmaschinenoptimierung, Webprogrammierung, wertvoller Content | Kommentare (4) | Autor:

Netter Google Error

Samstag, 16. Juli 2011 9:07

nur kurz für alle, die es noch nicht gesehen haben: Beim Herumprobieren mit Google Plus ist gerade ein kleiner Fehler aufgetreten.

Da ich die individuelle 505-Error-Seite sehr nett designed finde, möchte ich sie mit euch teilen:

Google Error 500

Thema: Allgemein, Google, Suchmaschinenoptimierung, Webprogrammierung | Kommentare (0) | Autor:

Zend Server

Montag, 11. Juli 2011 11:40

Die lokale Entwicklung von Systemen hat für NeoDesign zunehmend Bedeutung gewonnen. Nicht nur, dass man sich die ständigen Transfers und damit Traffic und vor allem Arbeitszeit spart, ebenso erleichtert diese Arbeitsweise den Prozess der Abstimmung mit Kunden. Neben dem Testserver, zu welchem jeder Kunde für sein Projekt einen eigens passenden Zugang erhält, entwickeln die Mitarbeiter von NeoDesign also lokal auf einem Zend Server.

Ist ein neuer Projektabschnitt abgeschlossen, wird dieser auf den NeoDesign Testserver hochgeladen. So können unsere Kunden das Projekt bereits während der Webprogrammierung auf Herz und Nieren prüfen und Feedback sowie Änderungs- oder Erweiterungswünsche aussprechen

Besonders komfortabel empfand ich die Installation, welche es mir erlaubte, die Portsteuerung selbst zu übernehmen, damit der Zend Server nicht mit dem bestehenden NAS Server kollidiert. Praktischerweise funktioniert der Zend Server mit Windows 7 Ultimate 64bit – ein Luxus, den mein seit 2000 geliebter XAMPP (damals noch WAMPP genannt) leider nicht problemlos bietet. Der Wechsel auf den Zend Server hat sich also gelohnt. Auch das Datenbankmanagement über den bekannten phpMyAdmin funktioniert direkt tadellos.

Für alle, die ebenfalls einen Custom Port verwenden möchten lautet der Aufruf dann nicht:

http://localhost/ oder

http://localhost/phpMyAdmin für die Datenbank, sondern bei Port 8090 würde es lauten:

 

http://localhost:8090 oder

http://localhost:8090/phpMyAdmin für die Datenbank.

 

Somit wäre der Zugriff auf den Zend Server sowie die Datenbank gegeben. Damit man nun ein neues Projekt auch über den Zend Server ansprechen kann, erstellt man einfach einen neuen Ordner im Installationsverzeichnis des Zend Servers. Auf meiner lokalen Maschine ist das:

D:\Zend\Apache2\htdocs

Hier erstelle ich einen neuen Ordner, z.B. “testprojekt” und lege dort meine index.php ab und alle anderen Dateien wie Grafiken, CSS, in der zueinander korrekten Ordnerstruktur, damit sich auch alle Dateien finden. Um dieses neue Projekt anzusprechen, kann man nun einfach:

http://localhost/testprojekt/ in die Adresszeile des Browsers eintippen – bei eigens eingestelltem Port einfach adaptiert:

http://localhost:8090/testprojekt/

und schon sieht man die Seite so, als würde sie auf einem Webserver liegen – nur dass man sich die Transfers spart und richtig schnell entwickeln kann.

 

Für alle, die es ausprobieren möchten, hier der Link zum Zend Server Download: Zend Server (PHP 5.3)

Thema: Datenbanken, Server, Software, Webprogrammierung | Kommentare (0) | Autor: